Adventsfenster – Gedicht von Uli Geim

Guten Abend ihr alle zusammen hier,
schön dass ihr da seit, hier bei mir.
Ich weiß schon, mittlerweile wird es erwartet,
dass auch dieses Fenster mit einem Gedicht startet.
Tradition sag man – ist es beim zweiten Mal
dieses ist das 10. ! – scheinbar hatte ich keine Wahl.
Dann soll so sein und das liegt wohl daran,
dass ich sonst nicht so viel kann.
Gedicht gab es immer und auch den Dezembertraum,
heuer was Neues – wir geben dem heißem Äppl-Woi einen Raum.
Genug der Vorrede, ich weiß was Ihr wollt hören,
ein kleiner Rückblick, der soll hier aber nur kurz stören.
Nur ein paar Highlights – mehr wird es nicht,
manchmal holpert es, aber meist als Gedicht.
Ein Stammtisch am Dienstag und Fasching ist’s auch,
mit roter Nase und Kappe – so will es der Brauch.
es war lustig und spaßig – mit viel Tam-Tam,
und auch was Ernstes kam mal dran.
Fürs Engagement gabs einen Markt im März,
im April dann die Vorstandswahl – ganz ohne Scherz.
Im Mai dann nen Flohmarkt mit ganz viel Krempel,
mit Sachen was sonst nur hat unterm Sofa der Hempel.
Auch im Mai wanderten wir durch die Schweiz,
bergauf – bergab und mit ganz viel Schweiß.
Von Brauerei zu Brauerei führte uns der Weg,
und ein Bier nach dem Anderen floss dann weg.
Wie hatten viel Spaß und es war ganz schön lustig,
am Schluss jedoch war dann keiner mehr durstig.
Ganz überraschend und aus den Händen vom Bürgermeister Reiß,
waren wir heuer die Sieger vom Integrationspreis.
Nun wissen auch andere, zu schätzen unsere Arbeit,
die wir hier im Stadtteil leisten – von nah bis weit.
Das Highlight des Jahres war sicher der Preis,
und der Lohn unserer Arbeit – Engagement und Fleiß.
Nun klopft euch alle mal auf die Schulter und seit stolz,
wir haben was geschafft und sind aus einem besonderen Holz.
Es gab noch viel mehr – niemals „ich“ sondern immer „WIR“
eine Treppe fürs Grüngut und das Boule Turnier.
Das Seidla am 20-sten und ein Kino ohne Dach,
und ein tolles Stadtteilfest – auch nicht einfach
Und wenn dann die erste Kerze am Adventskranz brennt,
ist unser Markt mit Plätzchen-Wettbewerb im Advent.
Dieses Jahr das erste Mal mit kleinem Karussell,
für die Großen zu langsam – für die Kleinen ganz schnell.
Mit Nikolaus, Bratwurst und Andacht ganz leise,
Glühwein, Punsch und Gesprächen ganz weise.
Das Jahr zeigt, was wir leisten als Gemeinschaft mit Willen,
ob ganz vorne am Mikro oder hinten im Stillen.
Ohne Euch würde hier nichts voran gehen,
kein Fest und keine Aktion würde bestehen.
Und wenn dem Verein schon so viel Gutes widerfährt,
ist das schon einen Applaus für die Helfer wert.
Ich glaube, ich spreche für viele, denn es muss was passieren,
noch schöner wäre es, wenn sich noch mehr würden engagieren.
Denn getreu dem Motto und das ist die Legende,
gilt immer noch der Spruch „viele Hände – schnelles Ende“
Nun bin ich am Ende und für mich war’s dann das,
euch allen jedoch noch recht viel Spaß.
Wir wünschen euch allen und das steht fest
ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.
Weiterhin soll bringen das kommende Jahr
allen Gesundheit und Wohlergehen, ist doch klar.